

Costa Rica
Faszinierende Naturparks und dichte Urwälder, brodelnde Vulkane und eine atemberaubende Vegetation. Das tropische Paradies wird im Osten begrenzt durch den Atlantik, im Westen durch den Pazifik. südlich grenzt Panama an Costa Rica und im Norden Nicaragua. Die Gipfel, der mit Vulkanen übersäten Kordillieren im Landesinneren, reichen bis auf 3800 Meter.
Land und Leute
San José ist die Hautstadt des rund 4,7 Millionen Einwohner zählenden Landes. Umgangssprachlich werden die Einwohner Ticos und Ticas genannt. Etwa neunzig Prozent sind als Nachfahren der Spanier Weiße, Minderheiten sind Mestizen, Asiaten und Mulatten. Etwa sechzig Prozent der Costa-Ricaner leben in Städten. Zwei Drittel der Einwohner des Landes leben im klimatisch begünstigten Hochland. Siedlungsschwerpunkt ist das Valle Central mit den bedeutenden Städten San José, Heredia, Cartago und Alajuela. Wichtige Küstenstädte sind an der Karibikküste Puerto Limón und an der Pazifikküste Puntarenas. Liberia ist das wirtschaftliche Zentrum der Region Guanacaste, wo es neben San José einen weiteren internationalen Flughafen gibt.
Die Ticos sind ein sehr freundliches und entspanntes Volk, was stets das Wohlergehen seiner Gäste im Auge hat. Hilfsbereit und offen begegnen sie dem Fremden und freuen sich über ehrliches Interesse, ein paar Brocken spanisch und einen respektvollen Umgang mit allen Resourcen. Die Ticos haben erkannt, dass der wahre Schatz des Landes die schützenswerte Tier- und Pflanzenwelt ist.
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Flora und Fauna
Costa Rica besitzt eine sehr hohe biologische Vielfalt an Pflanzen und Tieren sowie Landschaftsformen. Mit 51.100 Quadratkilometern Landfläche und 589.000 Quadratkilometern an territorialen Gewässern gehört Costa Rica zu den 20 an Biodiversität reichsten Ländern dieser Erde.
Es gibt eine Vielzahl noch aktiver und auch erloschener Vulkane. Die am meisten frequentierten Vulkane sind der Volcán Poás mit 2704 Meter, der Arenal mit 1633 Meter und der Irazú mit 3432 Meter. Der Chirripó Grande ist mit 3820 Metern der höchste Berg des Landes.
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An der Karibikküste befindet sich der Nationalpark Cahuita mit Vögeln, Schlangen, Echsen, Schmetterlingen, Agutis, Faultieren, Mantelbrüllaffen und noch vielem mehr. Die Küstenstraße Richtung Manzanillo säumt teils dichter Wald. Insgesamt gibt es 26 Nationalparks, inklusive der Meeresnationalparks. Je nach Klimazone beherbergen die Nationalparks eine Fülle von Tier- und Pflanzenarten, so auch verschiedene Farne, Orchideen, Palmenarten, Schlingpflanzen, Baumriesen, Bromelien und unzählige andere Arten von Pflanzen, Moosen und Bäumen. Hobby- und Profifotografen sowie Naturliebhaber kommen hier voll auf ihre Kosten.
Quelle: Wikipedia
